5.6 Hilfsrahmen, Montagerahmen

Hilfsrahmen
Der Hilfsrahmen muss entsprechend der Belastung und selbsttragend ausgelegt sein.
Als Material ist vorzugsweise Stahl zu nehmen. Bei alternativen Materialien muss die Festigkeit des Hilfsrahmens eingehalten werden.
Für eine verwindungsfreie Ausführung des Hilfsrahmens sind Querträger mindestens im vorderen und hinteren Bereich vorzusehen.

Der Hilfsrahmen dient dazu, die punktförmig eingeleiteten Kräfte gleichmäßig auf den Fahrzeugrahmen zu verteilen. Dazu sollte er über den Längsträgern liegen, bis an das Fahrerhaus geführt, sowie im vorderen Bereich verjüngt ausgebildet werden.

Die diversen Luftspalte zwischen Fahrgestell- und Hilfsrahmen müssen nicht ausgefüllt werden. Selbsttragende Aufbauten können über einen Bodenrahmen direkt an den serienmäßigen Konsolen am Rahmen befestigt werden.
Hilfsrahmen und selbsttragende Aufbauten sind über alle vorhandenen Konsolen am Fahrgestell zu befestigen.

Zur Befestigung sind Schrauben mit der Festigkeitsklasse 10.9 zu verwenden.

Die Lage der Aufnahmepunkte am Rahmen ist aus der Maßzeichnung in Kap. 2.4 zu entnehmen.




Montagerahmen
Der Montagerahmen dient ausschließlich zur unmittelbaren Aufnahme von Aufbauten. Die Befestigung des Montagerahmens am Fahrgestellrahmen ist nur mittels Schrauben zulässig. Der Montagerahmen muss nicht - wie beim Hilfsrahmen - den gesamten Fahrgestellrahmen überdecken.

Zum Schutz des Fahrgestellrahmens bestehen keine Festigkeitsanforderungen an den Montagerahmen.





Hinweis: Irrtümer und technische Änderungen vorbehalten. Maßgeblich für die Datenaktualität der Aufbaurichtlinien ist ausschließlich die elektronische Version der Aufbaurichtlinien.Juli 2010

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