4.3 Nachträgliche Montage eines Aufstelldaches

C. Aufstelldächer
Nachträgliche Montage eines Aufstelldaches bei großem Dachausschnitt (Radstand 2.920 mm)

1. Für den o.g. Dachausschnitt (siehe Skizze im Abschnitt B3) wird von der Firma Westfalia, Rheda-Wiedenbrück, ein kompletter Bausatz Dachrahmenverstärkung mit Einbauanleitung angeboten.

Zu diesem Lieferumfang gehört auch eine zweiteilige Bettplatte. Die hintere Bettplatte, im Bereich der C-/D-Säule fest eingebaut, ist ein tragendes Teil. Es dient der Dachrahmenverstärkung!

Ein Entfall dieser hinteren Bettplatte ist nicht zulässig.

Im Fahrgastraum muß zusätzlich eine Bodenplatte aus mehrfach verleimtem Holz (Mindeststärke 12 mm) verschraubt oder geklebt eingebracht werden.

Diese Konstruktion ist von uns erprobt und gewährleistet eine größtmögliche Karosseriesteifigkeit.

Bei Verwendung einer anderen Dachrahmenverstärkung (nicht von der Firma Westfalia) muß sichergestellt sein, daß das Widerstandsmoment dem des Westfalia-Umfangs entspricht.




2. Abweichend von der vorgenannten Variante besteht die Möglichkeit, den Dachausschnitt nur auf den Fahrgastraum zu beschränken (ab Hinterkante B-Spriegel; B-Spriegel und Fahrerhaus bleiben unverändert). Dann kann das Trapez für den Fahrerhausbereich aus dem Westfalia-Dachrahmenverstärkungsbausatz entfallen. In diesem Fall müssen die seitlichen Dachrahmenverstärkungsteile über Knotenbleche mit dem Spriegelfuß des B-Spriegels kraftschlüssig verbunden werden. Die unter Punkt C1 genannte Bettplatte im Bereich der C-Säulen gehört auch hier zur Dachrahmenverstärkung. Ein Entfall dieser Bettplatte ist nicht zulässig.

Hinweis: Irrtümer und technische Änderungen vorbehalten. Maßgeblich für die Datenaktualität der Aufbaurichtlinien ist ausschließlich die elektronische Version der Aufbaurichtlinien.August 2007

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