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3.5 SchwerpunkthöhenBei Abnahme des aufgebauten Fahrzeugs muss nach EG Richtlinie Bremsen 71/320/EWG ein rechnerischer Nachweis über die Schwerpunktshöhe bei beladenem Fahrzeug erbracht werden. Schwerpunkthöhen mit ESP
3.5.1 SchwerpunktberechnungFahrzeuge sind nach dem Um- bzw. Einbau der Ausstattung in 2 Lagen mit einer dem Einsatzfall entsprechenden und gesicherten Beladung auf einer Plattenwaage zu wiegen. Bevor die Messung durchgeführt wird, ist der max. Reifenfülldruck herzustellen und die Fahrzeugfederung an Vorder- und Hinterachse zu blockieren. Dabei sind die gemessenen Achslasten im ebenen Zustand (Gv1 und Gh1) sowie die Achslasten bei einer um den Betrag a (wir empfehlen 500 mm) angehobenen Achse (Gv2 und Gh2) zu ermitteln. Der Radstand RS1 (3250 mm, 3665 mm oder 4325 mm) ist durch den Fahrzeugtyp (siehe Bestellung) definiert oder mittels Längenmaßstab zu ermitteln.
Messung bei erhöhter Achse Formel zur Schwerpunktberechnung Die Summe aller Momente um einen Punkt ist gleich Null. Hieraus ergibt sich : Mh = 0
RS2 = (RS12 – a2)1/2 (3) Xh2 = (Gv2 * RS2) / (Gv2 + Gh2) (4) Die Schwerpunkthöhe z berechnet sich aus: Y = Xh1 - (u2 + Xh22)1/2 (8) Die Werte für Xh1 und Xh2 sind bereits mit den Gleichungen (2) und (4) berechnet worden, das erforderliche u berechnet sich mit: a / RS2 = u / Xh2 (9) und führt zu folgender Gleichung u = a * Xh2 / RS2 Hinweis: Irrtümer und technische Änderungen vorbehalten. Maßgeblich für die Datenaktualität der Aufbaurichtlinien ist ausschließlich die elektronische Version der Aufbaurichtlinien (Online-Aufbaurichtlinien). Datenstand August 2007
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